Informatiktag für Klassenlehrkräfte 2026

Am 30.09.2026 findet erstmalig der Informatiktag für Klassenlehrkräfte statt. Er richtet sich an alle Lehrkräfte aus Grund-, Mittel- und Förderschulen in Bayern.

Der Informatiktag für Klassenlehrkräfte 2026 bietet ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops und Exkursionen mit zahlreichen praxisnahen Impulsen für den Informatikunterricht, die zum Austausch über den eigenen Unterricht und dessen Weiterentwicklung anregen. Er richtet sich an Lehrkräfte aus Bayern, die Informatik an Grund-, Mittel- und Förderschulen unterrichten, sowie an interessierte Lehramtsstudierende dieser Schularten.

Die Fortbildungsveranstaltung wird von der Professur für Didaktik der Informatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit der GI-Fachgruppe BIL organisiert und durchgeführt. Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Teilnehmende und einen schönen Tag mit vielen Impulsen und Raum für Austausch.

Alle Infos zum Informatiktag für Klassenlehrkräfte 2026 im Überblick

  • Mi. 30.09.2026 | 8:30 bis 16:30 Uhr

  • FAU Südcampus | Cauerstr. 11 | Erlangen

  • Fortbildungstag mit praxisnahen Impulsen für den Informatikunterricht

  • Für Lehrkräfte aus Grund-, Mittel- und Förderschulen sowie Lehramtsstudierende

Programm

Neben einem gemeinsamen Hauptvortrag gibt es in drei Programmschienen über den Tag verteilt verschiedene Workshops, Vorträge und Exkursionen zur eigenen Auswahl.

Rahmenzeitplan

08:30 – 09:30 UhrAnmeldung & Kaffee
09:30 – 09:55 UhrBegrüßung
09:55 – 10:55 UhrWorkshops, Vorträge und Exkursionen (Programmschiene 1)
10:55 – 11:15 UhrKaffeepause und Ausstellungen
11:15 – 12:30 UhrHauptvortrag
12:30 – 12:40 UhrOrganisatorisches
12:40 – 13:30 UhrMittagspause und Ausstellungen
13:30 – 14:30 UhrWorkshops, Vorträge und Exkursionen (Programmschiene 2)
14:30 – 15:00 UhrKaffeepause und Ausstellungen
15:00 – 16:00 UhrWorkshops, Vorträge und Exkursionen (Programmschiene 3)
16:00 – 16:30 UhrAbschluss der Veranstaltung

Hauptvortrag

Informatische Bildung für alle – Wie Kinder Informatik ‚machen‘ können

Prof. Dr.-Ing. Nadine Dittert – Informatik und ihre Didaktik, Universität Koblenz

Digitale Technologien prägen die Lebenswelt von Kindern. Informatische Bildung hilft ihnen, diese Technologien nicht nur zu nutzen, sondern zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und aktiv mitzugestalten. Dabei stellen sich Fragen wie: Was kann und soll unterrichtet werden? In welchen Kontexten oder Schulfächern soll dies stattfinden? Und vor allem: Wie kann Informatik ‚gemacht‘ werden? 
Mit diesen Fragen beschäftige ich mich in meinem Vortrag, zeige verschiedene Möglichkeiten, um Zugänge zu informatischer Bildung für alle zu schaffen und rücke dabei das ‚Informatik machen‘ ins Zentrum.

Workshops, Vorträge und Exkursionen

Im Folgenden findet sich eine Übersicht über alle Workshops, Vorträge und Exkursionen. Die Details werden durch Anklicken der jeweiligen Titel angezeigt. Die Angaben zum Schulartbezug sind lediglich als Hinweis und nicht als Beschränkung zu verstehen.

Neben den unten genannten Programmpunkten laden wir Sie herzlich ein, die Ausstellung Künstliche Intelligenz in der Kiste (KIKi) zu besuchen und die vielfältigen Angebote verschiedener Aussteller aus dem Bildungs- und Informatikbereich kennenzulernen.

Die Exkursion durch die Informatik-Sammlung Erlangen (ISER) bietet eine kompakte Zeitreise in die frühe Computertechnik. Es warten viele anschauliche Einblicke in Aufbau und Funktionsweise historischer Rechenanlagen. Im Mittelpunkt steht die ZUSE Z23 (Baujahr 1962), der weltweit einzige noch funktionsfähige Rechner seiner Art, der vor Ort im Betrieb live erlebt werden kann. In der Informatik-Sammlung Erlangen dürfen alte Rechner nicht einfach nur angeschaut werden – wer will, kann auch selbst drehen oder drücken.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Edwin Aures (FAU Erlangen-Nürnberg)
Format: Exkursion (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Im Workshop „Netzwerk unplugged“ lernen Lehrkräfte praxisnah Methoden kennen, mit denen Schülerinnen und Schüler den Aufbau und die Funktionsweise von Netzwerken ohne digitale Geräte verstehen können. Mit Bildkarten, Schnüren und Rollenbeschreibungen wie Router, Switch, Client, DNS-Server oder Provider werden Netzwerkstrukturen aufgebaut und Datenpakete spielerisch versendet. Dabei werden zentrale Konzepte wie LAN/WLAN-Verbindungen, IP-Adressen, DHCP, Routing, DNS und Internetkommunikation anschaulich erfahrbar. Die Materialien eignen sich besonders für einen handlungsorientierten Informatikunterricht und lassen sich flexibel an verschiedene Lerngruppen anpassen.

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Thomas Bordfeldt (Berater digitale Bildung für Förderschulen in Oberfranken) & Christian Karl (Schule am Martinsberg Naila)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit.

In dem Workshop werden wir die Erstellung interaktiver Arbeitsmaterialien und Tafelbilder mit den Programmen Powerpoint und Worksheetcrafter betrachten. Dazu werden Funktionen der verschiedenen Programme erläutert und genutzt. So wird ein niederschwelliger Einstieg geschaffen und es kann im konkreten Austausch und im Tun auf unterschiedlichen Niveaustufen gearbeitet werden. Daneben werden wir immer wieder andere Apps und KI-Tools einbeziehen, die sich gut für das digitale Arbeiten im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung anbieten. Praxisnah und unterrichtsbezogen.

Zielgruppe: Förderschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Sebastian Esper, Leonie Fuchs & Maria Reiling (Merianschule Förderzentrum geistige Entwicklung)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit Powerpoint und/oder Worksheetcrafter mit. Optional: Zugang zu einem KI-Chatbot wie ByLKI, Telli o. ä.

Dieser interaktive Workshop richtet sich an Informatiklehrkräfte aller Schularten und bietet die Möglichkeit, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von WebNetSim2 kennenzulernen. Die Teilnehmenden erkunden die kollaborative Simulation von Netzwerken, analysieren Kommunikationsabläufe und erstellen eigene Webseiten innerhalb der webbasierten Lernumgebung. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden Chancen und Risiken digitaler Kommunikation, typische Angriffsszenarien sowie Maßnahmen für einen sicheren Umgang in der digitalen Welt behandelt. Der Workshop zeigt, wie sich Inhalte aus den Bereichen Netzwerktechnik, Web-Development und IT-Sicherheit anschaulich, handlungsorientiert und motivierend vermitteln lassen.

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule
Referent*innen: Joachim Hofmann (Emil-von-Behring Gymnasium Spardorf)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit aktuellem Webbrowser mit.

Du wolltest schon immer deine eigene Stimme in ein Musikinstrument verwandeln? Oder den Sonnenuntergang in deinen Fotos noch spektakulärer machen, als er tatsächlich war? Und gleichzeitig erleben, wie sich damit auch Themen wie „Big Data“ oder algorithmisches Denken anschaulich vermitteln lassen? Dann entdecke die sonnige Seite der Informatik!
In diesem Workshop gibt es einen praxisnahen Einblick in das Konzept der Media Computation. Anhand ausgewählter Beispiele probieren wir gemeinsam aus, wie sich Bilder, Musik oder Texte mithilfe einfacher Programmierung analysieren, verändern und neu gestalten lassen. Dabei stehen weniger technische Details als kreative Zugänge und didaktische Ideen im Vordergrund: Wie kann Programmierung spielerisch vermittelt werden?

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule
Referent*innen: Jadga Hügle (SAP SE)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit aktuellem Webbrowser mit. (Wenn Tablet, dann am besten mit Stift.)

In diesem Workshop lernen Sie Unplugged-Materialien der Mobilen Digitalwerkstatt Erlangen kennen, mit denen grundlegende Prinzipien der digitalen Bildbearbeitung ohne Computer vermittelt werden können. Anhand praxisnaher Aktivitäten entdecken die Teilnehmenden, wie Themen wie Pixel, Auflösung und Farbmodelle kindgerecht und anschaulich im Unterricht umgesetzt werden können. Die Materialien eignen sich besonders für den Einsatz in der Grundschule und der Sekundarstufe I.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Anne-Kathrin Jäger (Didaktik der Informatik, FAU Erlangen-Nürnberg)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Die Grundschule Offenstetten verankert seit bald zehn Jahren informatische Bildung systematisch und fächerintegrativ im Unterricht. Ziel ist die niederschwellige Anbahnung informatischer Denkweisen. Die Unterrichtseinheiten wurden ko-konstruktiv mit Partnern aus der Didaktik der Informatik entwickelt und umfassend in der Praxis erprobt. Im Workshop wird zunächst das Gesamtkonzept vorgestellt. Anschließend stehen konkrete Einheiten aus der Algorithmik im Mittelpunkt, die gemeinsam reflektiert werden: Die Kinder analysieren und entwerfen mit der Leitfigur Trudi Tänze, die sie mit bedingten Wiederholungen notieren und aufführen. Außerdem vergleichen und optimieren sie Einkaufsabläufe im Supermarkt und formulieren mithilfe von Wenn-Dann-Sonst-Anweisungen Verhaltensregeln im Straßenverkehr.

Zielgruppe: Grundschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Liane Köppl u. A. (Grundschule Offenstetten)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Dieser Workshop stellt ein innovatives Arbeitsheft vor, das Schülerinnen und Schüler im Anfangsunterricht zur selbstgesteuerten und schülerzentrierten Erarbeitung fundamentaler algorithmischer Konzepte führt. Das Material ermöglicht einen gestuften Einstieg in die Welt der Algorithmik – vom einfachen Einstieg bis zu vertiefenden Aufgaben für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.
Lernziele und behandelte Inhalte:
– Sequenzierung: Grundprinzip der Schrittfolge
– Wiederholung mit fester Anzahl (z. B. Schleifen)
– Wiederholung mit Bedingung
– bedingte Anweisungen (mit Alternative)

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule
Referent*innen: Patrick Löffler (Gymnasium Alexandrinum Coburg)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit aktuellem Webbrowser mit.

Digitale Endgeräte sind keine Spielerei, sondern Werkzeuge zur Autonomie. Dieser Beitrag vermittelt, wie Sie digitale Bildung als Instrument zur Weltaneignung für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung gezielt einsetzen.
Kerninhalte:
– Assistive Technologien: Barrieren abbauen und Teilhabe methodisch sichern.
– Prozesssteuerung: Abläufe digital strukturieren und für Schülerinnen und Schüler begreifbar machen.
– Algorithmen erleben: Logisches Denken und Kausalität durch digitale Werkzeuge vermitteln.
Ihr Mehrwert: Sie transformieren digitale Medien von bloßen Konsumgütern in aktive Instrumente der Welterschließung. Fokus auf sofortige Umsetzbarkeit im sonderpädagogischen Alltag.

Zielgruppe: Förderschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Philipp Löser (Maximilian-Kolbe-Schule Lichtenfels)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie ein eigenes Tablet mit installierter App „Worksheet Go!“ mit.

Dieser praxisorientierte Workshop richtet sich an Lehrkräfte eines bayerischen Förderzentrums. Im Mittelpunkt steht das Programmieren mit Schülerinnen und Schülern unter Einsatz motivierender Technologien. Die Teilnehmenden lernen, wie der Calliope mini, eine programmierbare Drohne und der Roboter mBot gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden können. Neben grundlegenden Programmierkonzepten werden konkrete Unterrichtsideen vermittelt, die besonders auf heterogene Lerngruppen abgestimmt sind. Ziel ist es, digitale Kompetenzen handlungsorientiert zu fördern.

Zielgruppe: Förderschule
Referent*innen: Christoph Mühlhauser (Don Bosco Schule Stappenbach)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit.

Der Workshop stellt eine Unterrichtsreihe vor, die das Thema „Bilderkennung mit KI-Systemen“ am Beispiel Mülltrennung aufgreift. Durch die Schaffung von Anknüpfungspunkten zu verschiedenen Fächern (z.B. Deutsch, HSU) kann das Thema an verschiedenen Punkten im Unterricht integriert und von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

Zielgruppe: Grundschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Michaela Müller-Unterweger (Didaktik der Informatik, FAU Erlangen-Nürnberg / Gymnasium Stein)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Viel Stoff – zu wenig Zeit? Wie bringt man in der Mittelstufe die Lernenden zum Coden? Wir haben zwar nicht die eierlegende Wollmilchsau, die alle Probleme löst, aber einige Tricks und Anregungen. Der Workshop hat das Ziel, eigene Unterrichtserfahrungen zu reflektieren und mit anderen zu diskutieren sowie neue Impulse aufzunehmen. Geplant sind jahrgangsstufenübergreifende Themen wie
– Methodik Rollenspiel, PRIMM, Big Pictures, Pair-Programming, Group-Extreme Programming, …
– Verbindlichkeit und individuelles Feedback
– Schwerpunkte setzen und Zeiteinteilung

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Klaus Reinold (Rupprecht-Gymnasium München)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

In dieser praxisnahen Fortbildung erleben Lehrkräfte, wie Kinder spielerisch an technisches Denken, kreatives Problemlösen und erste Programmierkonzepte herangeführt werden können. Mit LEGO-Modellen und einfachen Programmierwerkzeugen entstehen bewegliche und interaktive Bauwerke, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Ulrike Schumacher (Schule am Lindenbühl Hof)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit installierter App „Lego Spike“ mit.

Wie gelingt ein motivierender und praxisnaher Informatikunterricht mit Robotik und Making? In diesem Workshop lernen Sie erprobte Unterrichtsideen für die Grund-, Mittel- und Förderschule kennen. An verschiedenen Robotik- und Coding-Systemen entdecken Sie, wie algorithmisches Denken, Problemlösen und kreatives Gestalten handlungsorientiert vermittelt werden können. Vom einfachen Programmieren bis hin zum Bauen und Erweitern eigener Projekte erhalten Sie vielfältige Anregungen für den Unterricht und gewinnen einen praxisnahen Einblick in verschiedene Robotiksysteme und deren didaktische Einsatzmöglichkeiten.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Stefan Schwarz (SCHWARZ Computer Systeme / SchulIT)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Scratch ermöglicht es, die Grundlagen des Programmierens spielerisch und einfach in der Schule zu vermitteln. Dabei müssen keine komplizierten Codes erstellt werden, stattdessen nutzt das Programm bunte Bausteine, welche mittels eines Mausklicks einfach verschoben werden können.
In diesem Workshop erfahren Sie, dass jeder Programmieren kann und das auch ohne Informatik-Vorkenntnisse.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Niklas Zeiske (Sonderpädagogisches Förderzentrum Nürnberg An der Bärenschanze)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit aktuellem Webbrowser mit. (Wenn Tablet, dann am besten mit Stift.)

Im Workshop „Netzwerk unplugged“ lernen Lehrkräfte praxisnah Methoden kennen, mit denen Schülerinnen und Schüler den Aufbau und die Funktionsweise von Netzwerken ohne digitale Geräte verstehen können. Mit Bildkarten, Schnüren und Rollenbeschreibungen wie Router, Switch, Client, DNS-Server oder Provider werden Netzwerkstrukturen aufgebaut und Datenpakete spielerisch versendet. Dabei werden zentrale Konzepte wie LAN/WLAN-Verbindungen, IP-Adressen, DHCP, Routing, DNS und Internetkommunikation anschaulich erfahrbar. Die Materialien eignen sich besonders für einen handlungsorientierten Informatikunterricht und lassen sich flexibel an verschiedene Lerngruppen anpassen.

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Thomas Bordfeldt (Berater digitale Bildung für Förderschulen in Oberfranken) & Christian Karl (Schule am Martinsberg Naila)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit.

In dem Workshop werden wir die Erstellung interaktiver Arbeitsmaterialien und Tafelbilder mit den Programmen Powerpoint und Worksheetcrafter betrachten. Dazu werden Funktionen der verschiedenen Programme erläutert und genutzt. So wird ein niederschwelliger Einstieg geschaffen und es kann im konkreten Austausch und im Tun auf unterschiedlichen Niveaustufen gearbeitet werden. Daneben werden wir immer wieder andere Apps und KI-Tools einbeziehen, die sich gut für das digitale Arbeiten im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung anbieten. Praxisnah und unterrichtsbezogen.

Zielgruppe: Förderschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Sebastian Esper, Leonie Fuchs & Maria Reiling (Merianschule Förderzentrum geistige Entwicklung)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit Powerpoint und/oder Worksheetcrafter mit. Optional: Zugang zu einem KI-Chatbot wie ByLKI, Telli o. ä.

In diesem Workshop simulieren wir “unplugged” verschiedene Architekturen von Messenger-Systemen mit Hilfe von Lego-Steinen, um demokratische Grundsätze und Werte in aktuellen Messengern, wie WhatsApp, Telegram und Co. zu entdecken. Dabei spannen wir, anknüpfend an den Lehrplan in Klasse 7, die Brücke zwischen Chancen und Risiken digitaler Kommunikation (wie Identitätsdiebstahl und Privatheit) und technischen Hintergründen (wie Ausfallsicherheit, Datenschutz). Außerdem diskutieren wir den Einsatz der Aktivität im Unterricht.

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule
Referent*innen: Luisa Gebhardt (Didaktik der Informatik, TU München)
Format: Workshop (90 Minuten – Fortsetzung in Programmschiene 3)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Zum Beispiel für den Verkauf von Produkten durch eine Schülerfirma soll der Verkaufsvorgang mit Hilfe eines einfachen Kassenprogramms erfasst werden. Im Rahmen der praktischen Erstellung dieser Anwendung wird auf grundlegende Zusammenhänge einer Datenbank, wie z.B. das Arbeiten mit Tabellen, Abfragen und Formulare, eingegangen. Ein Laptop mit der Anwendung Access ist für die Teilnahme notwendig.

Zielgruppe: Mittelschule
Referent*innen: Uwe Geuder (Koordination Fachberatung Informatik, Regierung von Mittelfranken)
Format: Workshop (120 Minuten – Fortsetzung in Programmschiene 3)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit installierter Software „Microsoft Access“ mit.

Denkt man an Physical Computing kommen einem sofort Roboter, Sensoren oder Aktoren in den Sinn. Die wollen wir in diesem Workshop komplett außen vor lassen. Wir schauen uns stattdessen kreative Möglichkeiten an, unseren Code in die echte Welt zu übertragen. Mit Stickmaschine, Schneideplotter und Fotodrucker können wir unseren Code zum Leben erwecken, um daraus Designs für Kleidung oder Kunst zu erstellen. Wir verwenden dafür die visuelle Programmiersprache Snap! (https://snap.berkeley.edu), eine freie Open-Source-Software, die von der Uni Berkeley gemeinsam mit SAP entwickelt wird.

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule
Referent*innen: Jadga Hügle (SAP SE)
Format: Workshop (120 Minuten – Fortsetzung in Programmschiene 3)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit aktuellem Webbrowser mit. (Wenn Tablet, dann am besten mit Stift.)

Vibe Coding bedeutet die Möglichkeit zur Programmierung via natürlicher Sprache und KI-Dialog, sodass der Fokus auf Design und Funktion statt auf technischer Syntax liegt. Dieser Ansatz senkt Barrieren für Lehrkräfte ohne Programmiererfahrung erheblich und fördert schnelles Prototyping direkt aus dem kreativen Ideenfluss.
Im Kurs werden die Grundlagen von Single-File-HTML-Web-Apps vermittelt, die Struktur, Design und Logik in einer einzigen, offline nutzbaren Datei bündeln. Exemplarisch werden Projekte wie interaktive Wort-Bild-Zuordnungen, Checklisten mit Speicherfunktion oder visualisierte Rechenübungen mit Emojis betrachtet.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Thomas Moch (Informationstechnischer Berater digitale Bildung an Förderschulen, Regierung von Oberbayern)
Format: Workshop (90 Minuten – Fortsetzung in Programmschiene 3)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit.

Der Workshop stellt eine Unterrichtsreihe vor, die das Thema „Bilderkennung mit KI-Systemen“ am Beispiel Mülltrennung aufgreift. Durch die Schaffung von Anknüpfungspunkten zu verschiedenen Fächern (z.B. Deutsch, HSU) kann das Thema an verschiedenen Punkten im Unterricht integriert und von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.

Zielgruppe: Grundschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Michaela Müller-Unterweger (Didaktik der Informatik, FAU Erlangen / Gymnasium Stein)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Was ist das Ziel von Informatikvermittlung für Grundschulkinder? Programmieren, Roboter steuern, Tablets bedienen – oder grundlegende Ideen verstehen? An Biberaufgaben zeigen wir, wie informatische Inhalte in der Grundschule (be)greifbar werden. Biberaufgaben können die Kinder ohne Informatik-Kenntnisse bearbeiten: Durch strukturiertes und logisches Denken entdecken sie informatische Vorgehensweisen wie beispielsweise systematisch Handlungsanweisungen gestalten, Probleme durch Abstraktion vereinfachen oder schnelles Finden durch Sortieren ermöglichen. Diese Herangehensweisen besitzen Bedeutung für die Informatik sowie Bezug zur Lebenswelt und damit allgemeinbildenden Wert. Gemeinsam erörtern wir, wie Kinder mit Biberaufgaben spielerisch Zugang zur Informatik finden und zukunftsfähige, über Informatik hinausgehende Kompetenzen entwickeln.

Zielgruppe: Grundschule
Referent*innen: Dr. Wolfgang Pohl (Bundesweite Informatikwettbewerbe BWINF)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden informatisches Denken kennen und erfahren, wie sich grundlegende Konzepte altersgerecht in der Grundschule vermitteln lassen. Im Fokus steht das IDAKI-Programm (Informatisches Denken – Algorithmen für Kinder), das algorithmisches Denken spielerisch fördert.
Nach einem kurzen theoretischen Einstieg zu Algorithmen und ihrem Bezug zum Alltag folgen praktische Übungen: Mit einfachen Spielen wird gezeigt, wie Kinder logisches Denken auch ohne Computer entwickeln können.
Anschließend „spielen“ die Teilnehmenden Programme selbst, indem sie Befehlsblöcke körperlich umsetzen. Wenn Zeit bleibt, wird dies auf Scratch übertragen.
Der Workshop verbindet Theorie und Praxis und liefert direkt einsetzbare Ideen – ohne Vorkenntnisse.

Zielgruppe: Grundschule
Referent*innen: Heike Rampp & Sven Hörmann (Grundschule Bühl)
Format: Workshop (120 Minuten – Fortsetzung in Programmschiene 3)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit.

Welchen Stellenwert hat die Leistungsbeurteilung im Informatikunterricht in Zeiten, in denen KI-gestützte Werkzeuge Antworten auf alle Wissensfragen geben und auch Programmiercode in Sekunden generieren? Der Workshop analysiert das Spannungsfeld zwischen klassischen Prüfungsformaten und den Anforderungen eines zeitgemäßen Informatikunterrichts, der informatisches Denken, Problemlösekompetenz und mediale Mündigkeit ins Zentrum rückt.

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule
Referent*innen: Klaus Reinold (Rupprecht-Gymnasium München)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Große Sprachmodelle (LLMs) prägen viele moderne KI-Anwendungen, bleiben in ihrer Funktionsweise aber oft schwer nachvollziehbar. Im Workshop nähern wir uns zentralen LLM-Konzepten anhand des fiktiven Sprachmodells TINA. Auf ihrer Lernreise vom Pre-Training über Fine-Tuning bis zum Alignment begegnen die Teilnehmenden Grundideen wie Tokenization, Embedding, Positional Encoding und Attention. Mit einfachen Metaphern, Visualisierungen und praktischen Übungen werden zentrale Konzepte erprobt und Konsequenzen für eine reflektierte Nutzung von KI-Systemen abgeleitet.
https://computingeducation.de/TINA/

Zielgruppe: Mittelschule
Referent*innen: Prof. Dr. Ralf Romeike (Didaktik der Informatik, FU Berlin)
Format: Workshop (120 Minuten – Fortsetzung in Programmschiene 3)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit.

Robotics Erlangen entwickelt eine Mannschaft aus kleinen Fußballrobotern mit künstlicher Intelligenz, die gegen andere Teams aus aller Welt autonom Fußball spielt. Das Team gehört seit Jahren zu den Besten der Welt und erlangte unter anderem 2017, 2019, 2021 und 2022 den Vizeweltmeistertitel. Nach einer System-Präsentation findet eine kurze Demonstration der selbstgebauten Roboter statt.

Zielgruppe: Mittelschule, schulartübergreifend
Referent*innen: Christoph Schmidtmeier & Tobias Heineken (Robotics Erlangen e.V.)
Format: Exkursion (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Der Calliope mini ist ein speziell für Bildungszwecke entwickelter Mikrocontroller, der Kindern und Jugendlichen einen einfachen Einstieg in die Welt des Programmierens ermöglicht. In dieser praxisorientierten Fortbildung lernen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte die Grundlagen des Programmierens mit dem Calliope mini kennen und erhalten konkrete Ideen für den Einsatz im Unterricht.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Ulrike Schumacher (Schule am Lindenbühl Hof)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit aktuellem Webbrowser oder ein eigenes Tablet mit installierter App „Calliope Mini“ mit.

Wie funktioniert ein modernes Hochleistungsrechenzentrum – und wie lässt es sich nachhaltig betreiben? Bei einer geführten Tour sind exklusive Einblicke in das National High Performance Computing Center an der FAU (NHR@FAU) möglich. Der modernste Supercomputer im NHR@FAU – genannt Helma – erreicht mit seiner aktuellen GPU-Konfiguration Platz 79 der TOP-500-Liste der schnellsten Supercomputer (LINPACK benchmark) weltweit.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit: Wie viel Energie verbraucht ein Supercomputer? Welche innovativen Kühlkonzepte und erneuerbaren Energiequellen kommen zum Einsatz?
Die Exkursion ermöglicht einen Blick über den Tellerrand und gibt wertvolle Impulse für den Unterricht.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: N.N.
Format: Exkursion (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Scratch ermöglicht es, die Grundlagen des Programmierens spielerisch und einfach in der Schule zu vermitteln. Dabei müssen keine komplizierten Codes erstellt werden, stattdessen nutzt das Programm bunte Bausteine, welche mittels eines Mausklicks einfach verschoben werden können.
In diesem Workshop erfahren Sie, dass jeder Programmieren kann und das auch ohne Informatik-Vorkenntnisse.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Niklas Zeiske (Sonderpädagogisches Förderzentrum Nürnberg An der Bärenschanze)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit aktuellem Webbrowser mit. (Wenn Tablet, dann am besten mit Stift.)

Die Exkursion durch die Informatik-Sammlung Erlangen (ISER) bietet eine kompakte Zeitreise in die frühe Computertechnik. Es warten viele anschauliche Einblicke in Aufbau und Funktionsweise historischer Rechenanlagen. Im Mittelpunkt steht die ZUSE Z23 (Baujahr 1962), der weltweit einzige noch funktionsfähige Rechner seiner Art, der vor Ort im Betrieb live erlebt werden kann. In der Informatik-Sammlung Erlangen dürfen alte Rechner nicht einfach nur angeschaut werden – wer will, kann auch selbst drehen oder drücken.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Edwin Aures
Format: Exkursion (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

In diesem Workshop lernen Sie Unplugged-Materialien der Mobilen Digitalwerkstatt Erlangen kennen, mit denen grundlegende Prinzipien der digitalen Bildbearbeitung ohne Computer vermittelt werden können. Anhand praxisnaher Aktivitäten entdecken die Teilnehmenden, wie Themen wie Pixel, Auflösung und Farbmodelle kindgerecht und anschaulich im Unterricht umgesetzt werden können. Die Materialien eignen sich besonders für den Einsatz in der Grundschule und der Sekundarstufe I.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Anne-Kathrin Jäger (Didaktik der Informatik, FAU Erlangen-Nürnberg)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Die Grundschule Offenstetten verankert seit bald zehn Jahren informatische Bildung systematisch und fächerintegrativ im Unterricht. Ziel ist die niederschwellige Anbahnung informatischer Denkweisen. Die Unterrichtseinheiten wurden ko-konstruktiv mit Partnern aus der Didaktik der Informatik entwickelt und umfassend in der Praxis erprobt. Im Workshop wird zunächst das Gesamtkonzept vorgestellt. Anschließend stehen konkrete Einheiten aus der Algorithmik im Mittelpunkt, die gemeinsam reflektiert werden: Die Kinder analysieren und entwerfen mit der Leitfigur Trudi Tänze, die sie mit bedingten Wiederholungen notieren und aufführen. Außerdem vergleichen und optimieren sie Einkaufsabläufe im Supermarkt und formulieren mithilfe von Wenn-Dann-Sonst-Anweisungen Verhaltensregeln im Straßenverkehr.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Liane Köppl u. A. (Grundschule Offenstetten)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Dieser praxisorientierte Workshop richtet sich an Lehrkräfte eines bayerischen Förderzentrums. Im Mittelpunkt steht das Programmieren mit Schülerinnen und Schülern unter Einsatz motivierender Technologien. Die Teilnehmenden lernen, wie der Calliope mini, eine programmierbare Drohne und der Roboter mBot gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden können. Neben grundlegenden Programmierkonzepten werden konkrete Unterrichtsideen vermittelt, die besonders auf heterogene Lerngruppen abgestimmt sind. Ziel ist es, digitale Kompetenzen handlungsorientiert zu fördern.

Zielgruppe: Förderschule
Referent*innen: Christoph Mühlhauser (Don Bosco Schule Stappenbach)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit.

In diesem Workshop werden die verschiedenen Lernstationen und Materialien zur Künstlichen Intelligenz aus KIKi (Künstliche Intelligenz in der Kiste) der FAU vorgestellt und ausprobiert. Parallel ist ein begleiteter Besuch der KIKi-Ausstellung möglich.

Zielgruppe: Mittelschule, Förderschule
Referent*innen: Claudia Neuner (Realschule am Judenstein Regensburg)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Was ist das Ziel von Informatikvermittlung für Grundschulkinder? Programmieren, Roboter steuern, Tablets bedienen – oder grundlegende Ideen verstehen? An Biberaufgaben zeigen wir, wie informatische Inhalte in der Grundschule (be)greifbar werden. Biberaufgaben können die Kinder ohne Informatik-Kenntnisse bearbeiten: Durch strukturiertes und logisches Denken entdecken sie informatische Vorgehensweisen wie beispielsweise systematisch Handlungsanweisungen gestalten, Probleme durch Abstraktion vereinfachen oder schnelles Finden durch Sortieren ermöglichen. Diese Herangehensweisen besitzen Bedeutung für die Informatik sowie Bezug zur Lebenswelt und damit allgemeinbildenden Wert. Gemeinsam erörtern wir, wie Kinder mit Biberaufgaben spielerisch Zugang zur Informatik finden und zukunftsfähige, über Informatik hinausgehende Kompetenzen entwickeln.

Zielgruppe: Grundschule
Referent*innen: Dr. Wolfgang Pohl (Bundesweite Informatikwettbewerbe BWINF)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Beim Thema Künstliche Intelligenz in der Bildung liegt der Fokus auf der Nutzung von generativer KI, insbesondere ChatBots. Hausaufgaben und Unterrichtsvorbereitung können durch KI-Systeme unterstützt, oder auch ganz an sie delegiert werden. Aber wir kontrollieren wir Qualität und Korrektheit? Verlieren wir notwendige Kompetenzen oder erwerben wir sie gar nicht erst? Effiziente Nutzung von generativer KI verlangt neue Kompetenzen. Neben gezieltem Prompting sind das Fähigkeiten, generierte Inhalte kritisch zu prüfen und zu verbessern. Aber das kann nur funktionieren, wenn sowohl Kompetenzen im jeweiligen Fach als auch ein Grundverständnis von der Funktionsweise von KI-Systemen vorhanden sind. Entsprechend sollten Lernen über und Lernen mit KI immer gemeinsam gedacht werden.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Prof. Dr. Ute Schmid (Lehrstuhl für Kognitive Systeme, Universität Bamberg)
Format: Vortrag (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

In dieser praxisnahen Fortbildung erleben Lehrkräfte, wie Kinder spielerisch an technisches Denken, kreatives Problemlösen und erste Programmierkonzepte herangeführt werden können. Mit LEGO-Modellen und einfachen Programmierwerkzeugen entstehen bewegliche und interaktive Bauwerke, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: Ulrike Schumacher (Schule am Lindenbühl Hof)
Format: Workshop (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop oder ein eigenes Tablet mit installierter App „Lego Spike“ mit.

Wie funktioniert ein modernes Hochleistungsrechenzentrum – und wie lässt es sich nachhaltig betreiben? Bei einer geführten Tour sind exklusive Einblicke in das National High Performance Computing Center an der FAU (NHR@FAU) möglich. Der modernste Supercomputer im NHR@FAU – genannt Helma – erreicht mit seiner aktuellen GPU-Konfiguration Platz 79 der TOP-500-Liste der schnellsten Supercomputer (LINPACK-Benchmark) weltweit.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit: Wie viel Energie verbraucht ein Supercomputer? Welche innovativen Kühlkonzepte und erneuerbaren Energiequellen kommen zum Einsatz?
Die Exkursion ermöglicht einen Blick über den Tellerrand und gibt wertvolle Impulse für den Unterricht.

Zielgruppe: schulartübergreifend
Referent*innen: N.N.
Format: Exkursion (60 Minuten)

Voraussetzungen / Vorbereitung: keine

Veranstaltungsort

Der ILTB 2026 findet im Felix-Klein-Gebäude (Cauerstr. 11) auf dem Südcampus der FAU in Erlangen statt.
Der Veranstaltungsort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (Bushaltestellen: Erlangen Technische Fakultät, Erlangen Technische Faktultät/Wohnheim, Erlangen Süd). Ebenfalls stehen Parkplätze (Parkplatz Cauerstraße, Parkhaus Cauerstraße, Parkhaus Chemikum) in ausreichender Anzahl kostenlos zur Verfügung.

Anmeldung und Kosten

Die Teilnahme am Informatiktag für Klassenlehrkräfte ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 27.09.2026 möglich.

Schritt 1: Anmeldung zur Veranstaltung

Schritt 2: Programmwahl

Nach der Anmeldung stellen Sie sich bitte hier Ihr individuelles Fortbildungsprogramm zusammen: Wahl der Workshops, Vorträge und Exkursionen.

Kostenerstattung für Lehrkräfte

Es obliegt den Teilnehmenden die Fortbildungsreisegenehmigung und die Übernahme von Fahrtkosten mit ihrer zuständigen Dienststelle im Vorfeld zu klären.

Kontakt

Bei Fragen und Anmerkungen rund um den Informatiktag für Klassenlehrkräfte 2026 nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf: ddi-iltb26@fau.de.
Wenn Sie informiert bleiben möchten, melden Sie sich gerne zu unserem ILTB2026-Newsletter an.

Aussteller

Wir freuen uns sehr, zum Informatiktag für Klassenlehrkräfte 2026 die nachfolgenden Aussteller begrüßen zu dürfen und bedanken uns ganz herzlich für das vielfältige Angebot.
Für einen Besuch der verschiedenen Stände bieten sich über den Tag verteilt vielfach Gelegenheiten.

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Logo_Sponsoring_Informatiktage_SCHWARZ_700x394
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Weitere Partner und Unterstützer

Weiterhin ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Partner und Unterstützer, ohne die der Informatiktag für Klassenlehrkräfte 2026 nicht möglich wäre!

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Logo_Sponsoring_Informatiktage_bpv_700x394
Logo_Sponsoring_Informatiktage_ALTEN_700x394
Logo_Sponsoring_Informatiktage_Frankenexpress_700x394
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Die Bayerischen Informatiktage für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende 2026 werden gefördert aus Landesmitteln des Freistaats Bayern zur Realisierung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre.